Fahrschul-Reform

Wer erinnert sich nicht noch an die Fahrschule ? Da lernt man so Dinge, wie hoch ein Fahrzeug sein darf,
wie schnell man mindestens sein muss, um auf Autobahnen fahren zu dürfen und so weiter.
Man macht Fahrstunden, übt den Schulterblick und absolviert eine Prüfung.
Nun ist es so, daß bisher gelehrt wurde, man solle nicht agressiv fahre. Das hat man angeblich auch den Kurierfahrern beigebracht, wobei ich persönlich das eher in Zweifel ziehe.
Nein, man lehrt defensiv zu fahren. Aber reicht das aus ?
Wer einmal in der Rushhour in und um Frankfurt im Auto unterwegs war, wird verstehen, was ich meine.
Abbiegen ohne zu blinken, An einer roten Ampel stehend überholt zu werden und suizidale Fussgänger sind nur einzelne Aspekte. Der im eher ländlichen Raum vorherrschende Typus des Mit-Hut-Fahrers wird im urbanen Raum verdrängt von todesverachtenden Fahrradkurieren auf dem Weg zum nächsten Coke-Light-Stop, in der Hoffnung Sekretärinnen zu beeindrucken.
Was man heutzutage lehren sollte ist antizipatives Autofahren. Von vorneherein davon ausgehen, daß alle um einen herum Persönlichkeitsdefekte im Strassenverkehr ausleben. Murphys Law, als Grundsatzannahme für andere Verkehrsteilnehmer.

Weiterhin gute Fahrt!

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Eine Antwort to “Fahrschul-Reform”

  1. Mir wurde zumindest beigebracht: „Mit Fehlern anderer rechnen!!!“

    Das geht zumindest in die richtige Richtung.

    Gruß Florian

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